E-Jugend

E3 – und sie können doch singen

Bevor wir zu dem Spielbericht der E3 kommen, hier ein paar Worte zu der neu eingeführten Qualirunde der E-Jugend. Ich hoffe das in der nun beginnenden Ligarunde das Konzept greift. Weder 15:1 Siege noch 3:20 Niederlagen machen nämlich Spaß. Trotzdem hat unsere E4 allergrößten Respekt verdient, da sie versucht hat in jedem Spiel ihren Mann zu stehen – andere Gegner sagen solche Spiele ab und gehen mit einer 0:2 Wertung nach Hause. Applaus und Dank an die Jungs der E4.

Die E3 hätte heute endlich Ihr zweites Heimspiel in Ihrer Qualigruppe. Das Spiel gegen einen gemischten Jahrgang begann wieder mit diesem unnötigen Respekt gegen Gegenspieler die einen Kopf größer sind. Ich hoffe das bekommen wir irgendwann mal in die Köpfe unserer Jungs, dass das auch nur Fußballer sind. Trotzdem hat man schon gesehen, das die Truppe sich in den letzten Wochen gefestigt hat und mit Anpfiff versucht in den richtigen Gang zu schalten. Schöne Kombinationen mit einigen guten Szenen gegen einen gut aufgelegten Gästetorwart ließen das Publikum warten bis endlich das 1:0 für uns gefallen ist. Das der selbe Spieler dann sich auch den Scorerpunkt für den Ausgleich abgeholt hat, spricht für den Aktionsradius jedes einzelnen – so kann das sein wenn die Einstellung stimmt. 1:1 zur Pause, mit leichten Vorteilen für die BERGHOFER JUNGS- wir hätten auch führen dürfen.

Zu Beginn der Halbzeit 2 waren wir zwar auch sofort im Spiel, aber die Aktionen waren nicht so klar und schnörkellos wie in Halbzeit 1. Dies bedeutete mehr Ballverlust, mehr hinterherrennen, brenzlige aber gemeisterte Situationen für unseren Torhüter. So brachte uns ein von der Seite in die Mitte gespielter Ball auch in Rückstand. Um wieder mehr Präsenz in unser Spiel zu bekommen haben wir unseren Langen aus der Abwehr ins Mittelfeld gezogen und allen 3 Mittelfeldspielern eine kurze Erholungspause gegönnt. Das die Idee aufgegangen ist und wir durch ein Schuss gefühlt durch alles hindurch ausgleichen könnten, freut einen. Als dann unser 10er mit einem ich glaube nicht gewollten, abgerutschten und dadurch extremen drallbehafteten Flatterball ins Tor zur Führung getroffen hat, hatten wir das Spiel gedreht und mussten jetzt das Ergebnis über die Zeit bringen und anders als vor zwei Wochen im Freundschaftsspiel ist uns das auch gelungen. Schade das die defensive Stabilität erst in den letzten Wochen erst in unser Portfolio aufgenommen wurde. So wäre gegen Kirchhörde und Sölde auch mehr drin gewesen.

Und dann passierte es: Die Jungs feierten sich zurecht und stimmten Lieder an. Also hier für alle: Sie können doch singen.

Der Pressebericht

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